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Das eine braucht das andere und die beiden müssen ein Gleichgewicht finden. Die Reiterei ist seit jeher sehr männlich geprägt und geführt, und somit nicht in diesem Gleichgewichtszustand. Sie ist im Rahmen eines endlosen Wettstreites, spektakuläres Übertrumpfen im Sinne von mehr, schneller, höher, weiter, grösser. Auf Erfolg, Geld und Macht aus. Das führt allzu oft zu massivem Verschleiss und einem Auspowern der Pferde. Das kann niemals das wahre Gesicht der Reitkunst werden, denn Kunst kennt keine Zeit, Wettkampf ist ihr Verrat. Es sind die Qualitäten des Weiblichen, die in jedem von uns enthalten sind – auch in den Männern, die gedeihen müssen: Eine innere Kraft, intuitive Weisheit und die Geduld des Entstehen lassen. Diese Qualitäten können einen wunderschönen Kontakt zu den Pferden herstellen, in dem die Pferde aufblühen und uns die Dinge offenbaren, welche wir niemals aus Zwang und Druck erhalten können. Die Zeit ist reif dahin zu gehen, denn was brauchen wir heute mehr, als Nahrung und Heilung für unsere oft verschlossenen und hungrigen Herzen…