© Manuela Tuena - Hauptstrasse 3, 3251 Wengi b.Büren - Telefon 078 711 76 26 - Email manuela.tuena@bluewin.ch

Kommunikation und Vertrauen

Zwei Wesen aus komplett verschiedenen Welten und Sprachen treffen aufeinander.

Aber – sind wir wirklich so verschieden?

Welches sind Ebenen, in denen wir uns komplett von den Pferden unterscheiden?

Und auf welcher Ebene sind sie gar nicht so anders als wir?

Wo berühren sich die Welten bereits? Und wo müssen wir Berührungspunkte erarbeiten und Brücken schlagen?

 

Verbindende Elemente zwischen den Menschen und den Pferden sind die Energie, Stimmungen und Emotionen. Das sind Schwingungen. Diese tragen bereits viel Information und Kommunikation in sich, jedoch ist das häufig eine unbewusste Ebene, die oft mehr verwirrt als kommuniziert.

 

Die Pferde kommunizieren nonverbal:

Über Energie, Gestik, Körpersprache, Stimmungen und Emotionen.

Wir Menschen sind in dieser Kommunikationsebene oft ziemlich abgestumpft und unklar. Wir sind stark in der Kommunikation über Worte.

 

Es geht darum, die Bedeutung der Unterschiede zu erkennen und eine solide Brücke dazwischen herzustellen. Eine stabile Vertrauensbasis erarbeiten und eine gemeinsame Sprache erlernen ist der wichtigste Basisaspekt. Konsequent und verlässlich. Es ist der Boden für einen gemeinsamen Weg ohne Missverständnisse und Verwirrungen.

 

Die Pferde können lernen, wie wir kommunizieren, das heisst, wie wir Menschen uns ausdrücken (Körpersprache, Gesten, Energie). Wir Menschen müssen ein Gespür dafür entwickeln, wie die Pferde sich uns gegenüber äussern. Beobachten und hinhören und diese Informationen des Gegenübers ernst nehmen. Denn sonst kann nicht von Kommunikation gesprochen werden, sondern dann ist es ein „Volltexten“ des Gegenübers, ohne ihn „zu Wort“ kommen zu lassen.

Wir sind es uns nicht gewohnt, dass wir für die Antworten des Gegenübers in die Wahrnehmung und ins Hinhorchen gehen müssen. Das ist ein wichtiger Teil der Kommunikation mit den Pferden. Unsere Sinne schärfen, was sie uns alles zu sagen haben, denn sie teilen uns sehr vieles mit, wenn wir es hören wollen oder können. Sie zeigen zum Beispiel deutlich, wenn wir ihnen die Luft nehmen, sie bedrängen, ihnen zu nahe oder unklar sind. Sie zeigen ebenfalls deutlich, wenn sie einverstanden sind, wenn sie verstanden haben oder wenn sie zufrieden sind etc.

 

Kommunikation geht in beide Richtungen. Vom Menschen zum Pferd und ebenso vom Pferd zum Menschen.